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Erinnerungskarte Nr. 1856 · historisch
Karte · immer hier
Sigmund Freud
SIGMUND FREUD · 1856–1939
Neurologe · Begründer der Psychoanalyse · Flüchtling

Sigmund Freud

«Die Stimme der Vernunft ist leise, aber sie ruht nicht, bis sie sich Gehör verschafft hat.»

Sigmund Freud, aus »Die Zukunft einer Illusion«, 1927
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Nicht die Stimme von Sigmund Freud — ein Erzähler über ihr/sein Leben. Stützt sich nur auf das, was die Familie im Archiv hinterlassen hat.
Aus der Familie
Wenn es zu früh ist, über sie/ihn direkt zu sprechen — beginnen Sie mit der Geschichte der Familie.
Biografie

Ein Leben, erzählt in 8 Kapiteln.

Sigmund Freud wurde am 6. Mai 1856 in Příbor geboren, einer kleinen mährischen Stadt, damals Teil des Österreichischen Kaiserreichs. Sein Vater Jakob war Wollhändler und in zweiter Ehe verheiratet; seine Mutter Amalia war zwanzig Jahre jünger als er. Die Familie zog zunächst nach Leipzig, 1860 dann nach Wien — die Stadt, in der Freud die folgenden achtundsiebzig Jahre leben sollte.

An der Universität Wien studierte Freud von 1873 bis 1881 Medizin — länger als üblich, denn er ließ sich Zeit und vertiefte sich in die neurologische Laborarbeit bei Ernst Brücke. 1885 verbrachte er vier Monate in Paris bei Charcot und studierte Hysterie und Hypnose. Es war die erste Begegnung mit dem Gedanken, dass psychische Symptome eine nicht-physische Ursache haben können — und sie wurde zum Ausgangspunkt von allem.

1886 heiratete er Martha Bernays — nach vier Jahren Verlobung und annähernd neunhundert Liebesbriefen. Sie bekamen sechs Kinder: Mathilde, Jean-Martin, Oliver, Ernst, Sophie und Anna. Anna, die jüngste, wurde die einzige, die in die Fußstapfen des Vaters trat — und die einzige, mit der Freud 1938 nach London ging.

1900 veröffentlichte er »Die Traumdeutung« — ein Buch, das in den ersten sechs Jahren in winziger Auflage verkauft wurde und dann das zwanzigste Jahrhundert prägte. Als Freud 1909 mit Vorträgen an die Clark University in Massachusetts kam, hatte die Psychoanalyse bereits Schüler in ganz Europa. Bis 1923 folgten Institute, Zeitschriften, Zerwürfnisse — mit Jung, mit Adler — und schließlich seine eigene Diagnose: Gaumenkrebs.

Von 1923 bis zu seinem Tod unterzog sich Freud dreiunddreißig Operationen am Kiefer. Er rauchte weiter. Berggasse 19 — seine Wiener Wohnung und Praxis — blieb das Zentrum der psychoanalytischen Welt: die berühmte Couch mit dem persischen Teppich, eine Sammlung von rund zweitausendfünfhundert antiken Statuetten in den Regalen, der Chow-Chow Jofi zu Füßen der Patienten.

Im März 1938, wenige Tage nach dem »Anschluss«, durchsuchte die Gestapo die Wohnung der Freuds. Anna wurde zum Verhör abgeholt. Marie Bonaparte, Freuds Schülerin und enge Freundin, zahlte den Nationalsozialisten die »Reichsfluchtsteuer« und half, die Ausreise zu organisieren. Am 4. Juni 1938 verließen die Freuds Wien mit dem Zug, über Paris nach London. Vier von Freuds fünf Schwestern — Adolfine, Rosa, Marie und Pauline — wurde die Ausreise von den nationalsozialistischen Behörden verweigert. Alle vier wurden vom NS-Regime in den Konzentrationslagern Theresienstadt, Treblinka und Auschwitz zwischen 1942 und 1944 ermordet.

Die letzten fünfzehn Monate verbrachte Freud in Hampstead, im Haus 20 Maresfield Gardens. Er empfing Patienten bis Juli 1939. Im September wurden die Schmerzen unbeherrschbar. Sein Arzt Max Schur, dem Freud 1929 das Versprechen abgenommen hatte, ihn am Ende nicht länger leiden zu lassen als nötig, verabreichte ihm zwischen dem 21. und 23. September drei Morphiumspritzen. Freud starb am 23. September 1939 um drei Uhr morgens.

Freud hinterließ vierundzwanzig Bände der englischen Standard Edition, eine Bewegung, die sich seitdem in Dutzende Schulen aufgespalten hat, und eine Sprache, in der das zwanzigste Jahrhundert über sich selbst nachdachte. Anna Freud führte seine Arbeit fort: sie begründete die Kinderpsychoanalyse und arbeitete während des Londoner Blitz mit traumatisierten Kindern. Das Haus in Maresfield Gardens ist heute das Freud Museum, der Öffentlichkeit zugänglich.

Charakter · 7

Dokumentierte Wesenszüge — jeder mit Quellenbeleg.

  1. Hart und unnachgiebig im Streit, besonders bei der Verteidigung psychoanalytischer Grundideen
    Belegt durch Aussagen von Jung, Adler und Rank, die die Bewegung verließen, sowie Ernest Jones' Biographie.
  2. Warm und ungezwungen im Familienkreis; förmlich-zurückhaltend nach außen
    Aus Anna Freuds Erinnerungen und der erhaltenen Familienkorrespondenz.
  3. Streng pünktlich und diszipliniert im Tagesablauf
    Der Tagesablauf in der Berggasse 19 wurde von Max Schur beschrieben und in zahlreichen Biographien wiedergegeben.
  4. Mochte öffentliche Auftritte nicht; schrieb lieber, als zu dozieren
    Belegt durch eigene Briefe an Jung vor der Reise zur Clark University 1909 sowie die Seltenheit öffentlicher Vorträge nach den 1910er Jahren.
  5. Außerordentlich arbeitsam — empfing nach der Krebsdiagnose weiterhin Patienten und schrieb
    Veröffentlichte zwischen 1923 und 1939 weitere neun Bücher, darunter »Das Ich und das Es«, »Die Zukunft einer Illusion«, »Das Unbehagen in der Kultur« — trotz dreiunddreißig Operationen.
  6. Lebte als nichtreligiöser Jude — ohne Rituale, aber mit tiefem Zugehörigkeitsgefühl
    Aus seinen eigenen Briefen und der Ansprache an die B'nai B'rith Wien (1926) sowie aus dem Essay »Der Mann Moses und die monotheistische Religion« (1939).
  7. Schätzte Abgeschiedenheit und Ordnung im Arbeitszimmer hoch
    Die Beschreibung der Berggasse 19 — Anordnung der Statuetten, Reihenfolge der Bücher, feste Stunden — findet sich in allen Biographien und ist im Londoner Freud Museum rekonstruiert.
Lieblingssachen · 6

Jeder Satz beruht auf einer realen Geschichte — ohne Erfindung.

  1. Antike Statuetten
    Eine Sammlung von rund 2500 Stücken: ägyptisch, griechisch, römisch, chinesisch. »Ich bin ein schlechter Sammler — ich kann einfach nicht aufhören.«
  2. Trabuco Don Pedro Zigarren
    Zwanzig Zigarren am Tag in den späteren Jahren. Auch nach der Diagnose 1923 hörte er nicht auf.
  3. Dostojewski
    »Die Brüder Karamasow« — »der größte Roman, der je geschrieben wurde«.
  4. Italien
    Einunddreißig Reisen zwischen 1895 und 1923. Sein liebster Ort: Pompeji.
  5. Der Chow-Chow Jofi
    Lebte von 1930 bis 1937 bei ihm. Saß neben den Patienten auf der Couch. Freud sagte: »Jofi weiß besser als ich, wann die Stunde zu Ende ist.«
  6. Lange Spaziergänge
    Besonders in den Alpen, in Berchtesgaden. Zehn bis zwölf Kilometer am Tag, bis zur Diagnose.
Sprachen · 8

Welche Sprachen er sprach, las und in Briefen verwendete.

  1. Muttersprache
    DE
    Muttersprache, Wiener Deutsch
  2. Fließend
    EN
    fließend — Briefwechsel und Vorträge an der Clark University 1909
  3. Fließend
    FR
    fließend — Studium bei Charcot in Paris 1885–1886
  4. Fließend
    IT
    Lieblingsland, jährliche Reisen
  5. Lesend
    ES
    las im Original — Cervantes
  6. Lesend
    LA
    humanistisches Gymnasium
  7. Lesend
    EL
    Altgriechisch — Gymnasium
  8. Liturgisch
    HE
    Hebräisch — religiöse Kindheitserziehung, kein freies Sprechen
Wohnorte · 5

Adressen eines Lebens — von der Geburt bis zum letzten Tag.

  1. 1856–1859
    Příbor (Freiberg)
    Schlossergasse 117 · Mähren, Kaisertum Österreich · Geburtshaus Freuds. Die Familie betrieb im Erdgeschoss einen Wollhandel.
  2. 1860–1891
    Wien
    разные адреса в Леопольдштадте · Österreich-Ungarn · Zweite Heimat. Die Familie Freud zog durch mehrere Mietwohnungen im jüdischen Viertel Leopoldstadt, bevor Sigmund die Berggasse bezog.
  3. 1891–1938
    Wien IX
    Berggasse 19 · Österreich-Ungarn / Österreich · Die zentrale Adresse seines Lebens. 47 Jahre lang wohnte, schrieb und empfing Freud hier Patienten. Heute Sigmund-Freud-Museum.
  4. июнь 1938 – сентябрь 1938
    London
    39 Elsworthy Road · Vereinigtes Königreich · Übergangswohnung zwischen Wien und Hampstead, während das Haus in Maresfield Gardens hergerichtet wurde.
  5. сентябрь 1938 – сентябрь 1939
    London, Hampstead
    20 Maresfield Gardens · Vereinigtes Königreich · Letztes Zuhause. Freud lebte hier fünfzehn Monate — Arbeitszimmer mit Wiener Möbeln, Statuetten, Couch mit demselben persischen Teppich. Heute Freud Museum London.
Familie · 18

Die, an die man sich erinnert.

  1. Vater, Wollhändler
    Jakob Freud
  2. Mutter
    Amalia Freud (Nathansohn)
  3. älterer Halbbruder · 1859 nach England ausgewandert
    Emanuel Freud
  4. älterer Halbbruder · 1859 nach England ausgewandert
    Philipp Freud
  5. jüngerer Bruder · im Säuglingsalter gestorben
    Julius Freud
  6. Schwester · 1892 nach New York ausgewandert
    Anna Bernays (Freud)
  7. jüngerer Bruder · 1938 nach Toronto geflohen
    Alexander Freud
  8. Schwester · 1942 ermordet in Theresienstadt (NS-Regime)
    Adolfine "Dolfi" Freud
  9. Schwester · 1942 ermordet in Treblinka (NS-Regime)
    Rosa Freud (Graf)
  10. Schwester · 1942 ermordet in Treblinka (NS-Regime)
    Marie "Mitzi" Freud
  11. Schwester · 1942 ermordet in Treblinka (NS-Regime)
    Pauline Freud (Winternitz)
  12. Ehefrau
    Martha Freud (Bernays)
  13. Tochter, Begründerin der Kinderpsychoanalyse
    Anna Freud
  14. Tochter, Mutter von Heinerle; gestorben 1920 an der Spanischen Grippe
    Sophie Freud (Halberstadt)
  15. Tochter
    Mathilde Freud (Hollitscher)
  16. Sohn
    Jean-Martin Freud
  17. Sohn
    Oliver Freud
  18. Sohn, Architekt · Vater von Lucian Freud (Maler) und Clement Freud
    Ernst L. Freud
Stammbaum · 19 Personen und Karten

Wurzeln und Zweige.

Jeder Mensch in einer Familie kann hier seinen Platz finden: mit Stimme, Fotos und Geschichten. Aus einzelnen Karten entsteht nach und nach ein lebendigeres Bild der Familie: eine Mutter erzählt vom Vater, eine Schwester vom Bruder, und eines Tages kann ein Urenkel durch den Stammbaum gehen und sie alle hören.

26 Personen3 Generationen9 Ehen
Eltern · 3
AMALIA
Amalia Freud (Nathansohn)
Mutter
JAKOB
Jakob Freud
Vater, Wollhändler
SALLY
Sally Kanner (Jakob's first wife)
Diese Generation · 2
Sigmund Freud
1856–1939
Diese Karte
MARTHA
Martha Freud (Bernays)
Ehefrau
Kinder · 12
ANNA
Anna Freud
Tochter, Begründerin der Kinderpsychoanalyse
ERNST
Ernst L. Freud
Sohn, Architekt · Vater von Lucian Freud (Maler) und Clement Freud
JEAN-MARTIN
Jean-Martin Freud
Sohn
MATHILDE
Mathilde Freud (Hollitscher)
Tochter
OLIVER
Oliver Freud
Sohn
SOPHIE
Sophie Freud (Halberstadt)
Tochter, Mutter von Heinerle; gestorben 1920 an der Spanischen Grippe
DOROTHY
Dorothy Burlingham (lifelong companion)
LUCIE
Lucie Brasch
ESTI
Esti Drucker
ROBERT
Robert Hollitscher
HENNY
Henny Fuchs
MAX
Max Halberstadt
Enkel · 8
CLEMENT
Clement Freud (broadcaster)
LUCIAN
Lucian Freud (painter)
STEPHEN
Stephen Freud
SOPHIE
Sophie Freud (jr.)
WALTER
Walter Freud
EVA
Eva Mathilde Freud
HEINZ
Heinz "Heinerle" Halberstadt
W.
W. Ernest Freud (Halberstadt)
Was daraus wächst
Wenn auch diese Menschen ihren Platz bekommen, wird die Geschichte der Familie mit der Zeit voller und lebendiger.
Vollen Stammbaum öffnen
Wegbegleiter · 8

Menschen, die in Arbeit und Prüfung an seiner Seite standen.

  1. enger Freund und Briefpartner 1887–1904
    Wilhelm Fließ
  2. Mentor, Mitautor der »Studien über Hysterie« (1895)
    Josef Breuer
  3. Breuer-Patientin, deren Fall den Ursprung der Psychoanalyse markiert
    Bertha Pappenheim (Anna O.)
  4. Schüler und designierter Nachfolger 1907–1913, Bruch 1913
    Carl Gustav Jung
  5. Schüler 1902–1911, Begründer der Individualpsychologie
    Alfred Adler
  6. enger Schüler und Freund 1908–1933
    Sándor Ferenczi
  7. Schülerin, finanzierte 1938 die Ausreise aus Wien
    Marie Bonaparte
  8. Hausarzt 1929–1939
    Max Schur
Geschichten · 10

Aus einem Leben.

Berggasse 19. Die Couch mit dem persischen Teppich, ein Geschenk meines Schwagers Moritz aus den frühen Praxisjahren. Jofi, mein Chow-Chow, zu Füßen der Patienten — sie spürte den…

Martha Bernays lernte ich im April 1882 kennen, als sie mit meinen Schwestern zu uns kam. Zwei Monate später machte ich ihr einen Antrag. Dann — vier Jahre Verlobung und beinahe…

Im Herbst 1885 gewann ich ein Reisestipendium und ging für vier Monate nach Paris — ein Studienaufenthalt bei Jean-Martin Charcot in der Salpêtrière. Mein Französisch war…

Im April 1884 bestellte ich aus Darmstadt ein Gramm Kokain — eine Substanz, von der in Europa fast niemand etwas wusste. Ich experimentierte an mir selbst: ich maß Puls, Dosis,…

Sophie war meine dritte Tochter, verheiratet mit Max Halberstadt in Hamburg. Zwei Söhne, eine dritte Schwangerschaft. Am 25. Januar 1920 erkrankte sie an einer Lungenentzündung —…

Im April 1923 bemerkte ich eine Verhärtung am Gaumen — rechts, auf der Seite, an der ich rauchte. Felix Deutsch, Freund und Arzt, untersuchte mich und sagte mir nicht die…

Am 10. Mai 1933 verbrannten nationalsozialistische Studenten in Berlin, am Bebelplatz vor der Staatsoper, fünfundzwanzigtausend Bücher. Meine waren auf dem Scheiterhaufen. Ein…

Am 12. März 1938 überschritt Hitler die österreichische Grenze. Zwei Tage später fuhr er unter Beifall in Wien ein. Am 15. März kamen sie in unser Haus an der Berggasse. Zuerst —…

Am 4. Juni 1938 verließen wir Wien. Anna, Martha, Minna (Marthas Schwester), unsere Haushälterin Paula, Lün und ich. Mit dem Zug über Paris nach London. Marie Bonaparte, meine…

Mitte September 1939 hatte sich der Krebs durch die Wange nach außen gefressen. Die Wunden eiterten und stanken. Jofi wollte das Zimmer nicht mehr betreten. Am 21. September bat…

Fotos · 14

Bild.

Fotoalben · 2

Geschichten in Bildern.

Video · 6

In Bewegung.

BBC-Originalaufnahme · Freuds eigene Stimme · 1938
1938
Café Landtmann · die Mittwoche der Psychologischen Gesellschaft
1905
Berggasse 19 · ein Tag im Arbeitszimmer
1929
Familie auf dem Balkon · 50 Jahre mit Martha
1932
Archivmaterial · Ankunft in London
1938
Maresfield Gardens · die letzten Wochen
1939
Stimme · 1 Aufnahmen

Die Stimme — was wir als Erstes hören und als Letztes vergessen.

BBC-Interview
London, Dezember 1938. Die einzige erhaltene Stimmaufnahme.
0:00 / 1:56

Aus dem Englischen übertragen. — Ich begann meine berufliche Tätigkeit als Neurologe und versuchte, meinen neurotischen Patienten Linderung zu verschaffen. Unter dem Einfluss eines älteren Freundes und durch eigene Bemühungen entdeckte ich einige wichtige neue Tatsachen über das Unbewusste im Seelenleben, die Rolle der Triebregungen und so weiter. Aus diesen Befunden erwuchs eine neue Wissenschaft, die Psychoanalyse, ein Teil der Psychologie, als neue Methode zur Behandlung der Neurosen. Für dieses Stück Glück hatte ich teuer zu zahlen. Die Menschen glaubten meinen Tatsachen nicht und hielten meine Theorien für anstößig. Der Widerstand war stark und unnachgiebig. Am Ende gelang es mir, Schüler zu gewinnen und eine Internationale Psychoanalytische Vereinigung aufzubauen. Doch der Kampf ist noch nicht zu Ende. Sigmund Freud.

Briefe und Aufzeichnungen · 2

Worte.

Manuskripte · 3

Geschriebenes.

MemoirenSigmund Freud, »Jenseits des Lustprinzips« (1920), Kap. V1920

Wenn wir es als ausnahmslose Erfahrung annehmen dürfen, daß alles Lebende aus inneren Gründen stirbt, ins Anorganische zurückkehrt, so können wir nur sagen: Das Ziel alles Lebens ist der Tod, und zurü…