01 — Manifest

Eine Stimme bleibt,
wenn die Worte
verstummen.

Ein Erinnerungsportal, auf dem jeder Verstorbene eine eigene Seite und eine eigene Nummer hat. Sie können anrufen — und Aufnahmen seiner Stimme hören, zu einer KI-Begleitung verwoben. Eine Möglichkeit, dem Gespräch nachzuhören, das nie ganz verstummt ist.

Eine KI-Simulation auf Grundlage echter Aufnahmen — keine Wiederbelebung und kein Kontakt mit dem Verstorbenen. Ethik und Grenzen

Hören Sie · 1 Min. 34 Sek.
Wer war Sigmund Freud — in anderthalb Minuten.
Card Guardian · KI-Erzähler
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KI-Stimme · synthetische Rekonstruktion

Eine kurze KI-Einführung in die Person. Die Stimme ist synthetisch, trainiert auf der BBC-Aufnahme von 1938. Demonstrationskarte.

Sigmund Freud
SIGMUND FREUD · 1856–1939
Erinnerungskarte № 1856
30 Jahre
Forschung zu fortdauernden Bindungen (Continuing Bonds) als Grundlage
10–15 Min.
für die erste Kartenseite · danach in Ihrem Tempo
DSGVO
Server ausschließlich in Frankfurt
AES-256
Verschlüsselung — den Schlüssel teilen wir mit der Familie.
02 — Manifest
Video · 1 Min 32 Sek

Eineinhalb Minuten,
um zu verstehen, warum wir das tun.

Manifest · 2026
Konzept · Voices Remain
00:00
Stimme — was bleibt
Prolog · neutraler Auftakt
00:15
I · Zu Lebzeiten
Die eigene Aufzeichnung
00:40
II · Nach dem Abschied
Anruf bei der Stimme
01:05
III · Im Stammbaum
Stimmen der Generationen

Ein eineinhalbminütiges Video über die drei Bereiche der Plattform — die eigene Aufzeichnung zu Lebzeiten, die Erinnerungskarte nach dem Abschied und die Familiengeschichte.

1:32
Kapitel I

Erinnerung

Was bleibt, wenn jemand geht.

04 — Idee

Trauer endet nicht mit dem Abschied.
Sie wird zum Gespräch —
ein Leben lang.

Was die Trauerforschung seit Klass, Silverman und Nickman zeigt: gesundes Trauern ist nicht das Ende der Bindung, sondern ihre Fortsetzung in neuer Form.
Klass, Silverman & Nickman (1996)

Seit drei Jahrzehnten zeigt die Trauerforschung: Angehörige sprechen mit den Verstorbenen am Grab, im Traum, in ungesendeten Briefen. Das ist keine Krankheit — es ist continuing bonds, eine gesunde Form, mit dem Verlust zu leben.

Bisher fand dieses Gespräch in der Stille statt. Wir geben ihm eine Stimme — im Wortsinn. Damit man am Jahrestag, am Geburtstag, in der schlaflosen Nacht oder einfach, weil man jemanden vermisst, eine Nummer wählen und seine Stimme hören kann.

Wann angerufen wird
Jahrestage. Geburtstage. Feiertage. Schlaflose Nächte. Schulanfang. Hochzeit der Enkelin. Einfach Sehnsucht.
Was gehört wird
Die Sprechweise. Lieblingsredensarten. Erinnerungen an reale Ereignisse. Die Stimme, die man ein Leben lang kannte.
Was wir NICHT tun
Wir imitieren keine Seele. Wir geben keine Antworten auf Fragen, die nur die Verstorbenen kannten. Wir versprechen kein Weiterleben — sondern ein Wiederhören.
Was die Familie tut
Sie entscheidet, was in die Karte kommt. Sie kann bearbeiten. Sie kann löschen. Die Kontrolle bleibt immer bei den Angehörigen.
05 — Wie es funktioniert

Drei Schritte
von der Stille zur Stimme

Sie machen alles selbst, in Ruhe. 10–15 Minuten für die erste Seite. Alles Weitere in Ihrem Tempo. Das Zusammentragen der Erinnerungen gehört zum Abschied — wie die Bestattung selbst.
Schritt I
Die Familie legt die Erinnerungskarte an

Sie laden selbst hoch: Sprachaufnahmen, Fotos, handgeschriebene Briefe, Geschichten, kleine Eigenheiten. Für die Stimme genügen 1–2 Minuten klare Sprache. Danach — das Fotoarchiv, die Korrespondenz, einzelne Episoden. In Ihrem Tempo.

  • 0110–15 Minuten für die erste Seite
  • 02Verschlüsselung · der Schlüssel ist zwischen uns und der Familie geteilt
  • 03Begleitassistent · eine KI führt Sie behutsam durch jeden Eintrag
06 — Erinnerungskarte

Jeder Verstorbene hat eine Seite
und eine eigene Nummer.

Weitere Beispiele
Demonstrationskarten. Sigmund Freud — gemeinfrei.
Anna Wagner und Walter Berger sind erfundene Personen zur Veranschaulichung des Dienstes.
Kapitel II

Vermächtnis

Was Sie selbst hinterlassen.

07 — Anlass

Von allem, was bleibt, ist die Stimme
das, was den Hinterbliebenen
fast nie zur Verfügung steht.

In Befragungen verwitweter Partnerinnen und erwachsener Kinder gehört der Verlust der akustischen Erinnerung zu den beständigsten, über Jahre hinweg nicht abklingenden Bedauern: Fotografien bleiben, die Stimme nicht — und sie lässt sich aus Bruchstücken nicht rekonstruieren.
Stroebe, Schut & Boerner (2017), aus Feldinterviews zur Hinterbliebenenforschung

Nach einem Verlust suchen Angehörige zuerst nach dem Klang — eine Sprachnachricht, ein zufälliger Videoausschnitt, eine alte Mailbox-Ansage. Was dabei sichtbar wird, sieht man erst im Nachhinein: die Tonlücke — die Stelle im Archiv, an der eine Stimme stehen müsste und keine steht.

Das Fenster steht offen, solange Sie sprechen. Eine Aufnahme zu Lebzeiten ist keine Vorbereitung auf das Ende, sondern eine Verschiebung der Entscheidung: nicht die Familie wird Ihre Stimme später aus Fragmenten zusammensetzen, sondern Sie selbst hinterlassen die Fassung, die Sie hinterlassen möchten — mit Ihren Worten, an die Adressatinnen und Adressaten Ihrer Wahl, in dem Tonfall, in dem Sie verstanden werden wollen.

Wonach gesucht wird
Eine Sprachnachricht im Messenger. Ein Geburtstagsgruß auf dem Anrufbeantworter. Ein beiläufiger Satz in einem Video. Nicht aufgenommen, sondern gefunden.
Was kaum jemand hat
Eine bewusste Aufnahme der eigenen Stimme — ruhig, nicht aus einer Ausnahmesituation, gemacht für die, die bleiben.
Was Sie selbst bestimmen
Themen, Adressaten, Reihenfolge. Was sofort zu hören sein soll, was am Jahrestag, was erst in zehn Jahren.
Was später nicht nachholbar ist
Tonfall, Atem, Pausen, die eigene Art zu formulieren. Eine Stimme ist zu Lebzeiten aufgenommen — oder sie fehlt.
08 — Wie das Vermächtnis entsteht

Drei Schritte
von der Stimme zum Vermächtnis

Sie nehmen sich Zeit. Es gibt keinen Termin, keinen Zeitdruck. Das Vermächtnis entsteht über Wochen, Monate, Jahre — in Ihrem Rhythmus. Was Sie aufnehmen, bleibt verschlossen, bis die Zeit kommt.
Schritt I
Sie sprechen — der Lifelogger fragt

Über 200 Fragen über Ihr Leben warten. Sie wählen, welche Sie beantworten — und wann. Stimme, Text oder Foto, je nachdem, was Ihnen leichter fällt. Eine Antwort, eine Erinnerung gespeichert. Niemand sieht, was Sie noch nicht freigegeben haben.

  • 01Kein Zeitlimit · Sie antworten in Ihrem Rhythmus
  • 02Begleitassistent · eine KI hört zu und fragt freundlich nach
  • 03Privatsphäre · alles bleibt bei Ihnen, bis Sie freigeben
09 — Vermächtnis zu Lebzeiten

Zeichnen Sie sich heute auf —
solange es Ihre Zeit ist.

Weitere in Aufnahme
DemoL008
Karl Schmidt
1953 — heute (72)
Vater zweier Töchter · drei Enkel
Hamburg · Tischlermeister
In Aufnahme · regelmäßig
DemoL009
Anna Becker
1968 — heute (58)
Mutter eines Sohnes · Großmutter eines Enkels
Dresden · Kinderneurologin
Gerade begonnen
Demonstrationskarten. Maria, Karl und Anna sind erfundene Personen zur Veranschaulichung des Produkts.
Spur · Brief · Lebenswerk — die Tarife des Vermächtnisses. Konditionen siehe Tarifseite.
Kapitel III

Familienchronik

Was die Generationen verbindet.

10 — Familienarchiv · Funktion der Erinnerung

Eine Familie als Geflecht aus Stimmen,
keine bloße Namensliste.

Wenn eine Familie mehrere Erinnerungskarten anlegt, verbinden sie sich zu einem Stammbaum — mit gemeinsamen Erinnerungen und einem Familienhüter, einer KI, die die Familiengeschichte weitergibt. Verfügbar ab dem Tarif Stimme. Details auf der Preisseite.

Weitere Familien
Demonstrationsfamilien. Sigmund Freud — gemeinfrei. Anna Wagner und Walter Berger sind erfundene Personen zur Veranschaulichung des Dienstes.
Aus Respekt vor der Familie Freud: Sigmunds vier Schwestern — Rosa, Mitzi, Dolfi und Pauli — wurden 1942/43 in nationalsozialistischen Konzentrationslagern ermordet. Sie sind in dieser Demo nicht abgebildet, gehören aber zur Geschichte der Familie.
11 — Ethik

Das ist der
sensibelste
Teil des Projekts.

Davon, wie sorgfältig wir hier arbeiten, hängt ab, ob die Idee insgesamt tragfähig ist. Sechs Grundsätze. Sie sind nicht Teil unserer Außendarstellung, sondern Teil der Technik selbst.

Dieselben Grundsätze — Einwilligung, Genauigkeit, das Recht zu löschen — gelten, wenn jemand sich selbst aufzeichnet und wenn wir eine Familiengeschichte verwahren.

Wir bieten dafür die juristische Form eines digitalen Vermächtnisses an — ein Dokument, in dem ein Mensch zu Lebzeiten entscheidet, wie seine Karte später aussehen soll: welche Materialien aufgenommen werden, welche Themen ausgespart bleiben sollen, wer aus der Familie verwalten darf. Sehr oft ist eine solche Einwilligung nicht möglich — bei einem plötzlichen Tod, in einem Alltag, der einen überholt. Dann legt die Familie die Karte selbst an. Das ist kein Kompromiss, sondern ein zweiter, gleichwertiger Weg: ihr Inhalt bleibt auf das beschränkt, was die Angehörigen mit gutem Gewissen aufnehmen möchten.

Am Anfang des ersten Anrufs stellt sich die Stimme als KI vor. Auf der Karte selbst steht ein klarer Hinweis auf die Technologie. Es ist eine Erinnerungstechnik, kein spirituelles Versprechen: Wir sprechen nicht von einer Seele, von einem Jenseits oder von einer Verbindung über den Tod hinaus — diese Fragen bleiben dort, wo sie hingehören, bei jedem selbst und seinem Glauben. Die Aufnahme bleibt erhalten, und die Erinnerung bleibt eure. Aber es ist Erinnerung, keine Rückkehr.

Im System sind thematische Filter fest verankert. Die Stimme imitiert keine Prophezeiungen, kommentiert kein Jenseits, gibt keinen medizinischen oder finanziellen Rat. Auf Fragen zum Tod führt sie behutsam zum Gespräch über das Leben zurück — so, wie es ein einfühlsamer Mensch tun würde.

Häufige Anrufe, gerade in den ersten Wochen, gehören oft zur Trauer dazu — das ist kein Alarmzeichen. Wenn das System jedoch Anzeichen einer belastenden Trauer erkennt — wiederholte nächtliche Anrufe oder Gedanken, die einen selbst belasten oder gefährden könnten — weist die Stimme behutsam darauf hin, dass jetzt ein Mensch hilfreich wäre, und nennt konkrete Anlaufstellen (Telefonseelsorge in Deutschland: 0800 111 0 111, kostenfrei, rund um die Uhr · Telefonseelsorge in Österreich: 142 · Die Dargebotene Hand in der Schweiz: 143). Wir haben ein Netz aus zertifizierten Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern — wir können vermitteln, das ist aber ein eigener Dienst, nicht Teil des Abonnements. Diese Stimme ersetzt keine therapeutische Begleitung. Sie steht daneben, leise.

Die Familie ist die einzige Verwalterin der Karte. Sie kann Themen entfernen, den Kreis der Anrufenden eingrenzen, die Stimme pausieren oder dauerhaft löschen. Eine Löschung ist endgültig und wird bestätigt: Die Daten werden gemäß DSGVO ohne unangemessene Verzögerung – in der Regel innerhalb weniger Tage – von unseren Servern entfernt (Sicherungskopien können geringfügig nachlaufen).

Alle Materialien liegen auf Servern in Frankfurt. Verschlüsselt mit AES-256. Versiegelte Botschaften werden zusätzlich Ende-zu-Ende verschlüsselt: Der Schlüssel wird nach dem Shamir-Verfahren in drei Teile geteilt und öffnet sich nur mit Zustimmung von zwei der drei Inhaber — niemand, auch wir nicht, kann allein zugreifen. Wir halten uns an die DSGVO und an den postmortalen Persönlichkeitsschutz, den der Bundesgerichtshof aus Art. 1 i. V. m. Art. 2 GG hergeleitet hat (Mephisto-Entscheidung, 1971). Das Recht auf Löschung gilt sinngemäß auch über den Tod hinaus.

Stimmen, die Sie auf dieser Seite hören, sind synthetische Rekonstruktionen. Wir trainieren das Stimmprofil ausschließlich auf Aufnahmen, deren Verwendung rechtlich zulässig ist — Archivmaterial im öffentlichen Bestand oder Material mit ausdrücklicher Einwilligung der oder des Aufgenommenen bzw. der Erbinnen und Erben. Jede synthetische Stimme wird im Player und in der zugehörigen Karte sichtbar als »KI-Rekonstruktion« gekennzeichnet. Wir geben keine Antworten aus dem Mund der oder des Verstorbenen, sondern lassen einen KI-Erzähler über sie sprechen. Verstorbene werden in dritter Person dargestellt, sobald die Anrufphase eines Gesprächs beendet ist. Die zugrunde liegenden Aufnahmen, deren Quellen und das Datum der Rekonstruktion sind in der Karte einsehbar. Diese Hinweispflichten richten sich nach Artikel 50 des EU AI Act, der ab August 2026 für rekonstruierte Stimmen gilt.

12 — Häufige Fragen

Häufige Fragen,
die uns am häufigsten gestellt werden.

Nein. Wir erstellen ein KI-gestütztes Abbild der Stimme und der Sprechweise — auf Grundlage der Materialien, die die Familie selbst zur Verfügung stellt. Die Stimme denkt nicht, fühlt nicht und weiß nicht, was nach dem Tod geschieht. Es ist Erinnerung — in einer Form, an die man sich wenden kann.

1–2 Minuten klare Sprache reichen, um Klangfarbe und Sprechweise zu rekonstruieren — wir nennen das Stimmprofil (Voiceprint). Die Erinnerungen tragen Sie selbst zusammen — über den persönlichen Bereich: Fotos, handgeschriebene Briefe, Geschichten, Lieblingswendungen. Eine begleitende KI führt Sie dabei behutsam durch jeden Eintrag, doch Sie entscheiden, was hineinkommt.

Die Karte besteht, solange das Abonnement aktiv ist (Konditionen siehe Tarifseite). Sie können das Abonnement jederzeit pausieren oder den Tarif wechseln — das Archiv bleibt erhalten. Wenn die Zahlung endet, löschen wir nichts ohne Ihre Zustimmung — die Karte geht zunächst in den Ruhezustand. Wenn der Zeitpunkt gekommen ist, übergeben wir die Karte im Rahmen des Übergangs in eine Erinnerungskarte ohne Materialverlust an Ihre Erbinnen und Erben. Ist niemand benannt, bleiben die Materialien verschlüsselt erhalten, bis die Familie eine Entscheidung trifft. Keine jahrzehntelangen Verpflichtungen — nur das, was heute gebraucht wird.

Unsere Server stehen ausschließlich in Frankfurt. Verschlüsselt mit AES-256. Versiegelte Botschaften sind Ende-zu-Ende verschlüsselt: Der Schlüssel wird nach dem Shamir-Verfahren in drei Teile geteilt und öffnet sich nur mit Zustimmung von zwei der drei Inhaber — niemand, auch wir nicht, kann allein zugreifen. Wir halten uns an die DSGVO und an das postmortale Persönlichkeitsrecht (BGH-Rechtsprechung). Ihre Materialien werden niemals zum Training fremder Modelle verwendet.

Nein. Standardmäßig haben nur die von der Familie autorisierten Angehörigen Zugang. Sie können die Karte für einen größeren Kreis öffnen (zum Beispiel für die ehemaligen Schülerinnen und Schüler einer Lehrerin) oder ausschließlich in der Familie halten. Die Kontrolle liegt immer bei Ihnen.

Das ist möglich — vor allem in den ersten Wochen nach dem Verlust. Wenn das System Anzeichen einer belastenden Trauer erkennt — wiederholte nächtliche Anrufe oder Gedanken, die einen selbst belasten oder gefährden könnten — weist die Stimme behutsam darauf hin, dass jetzt ein Mensch hilfreich wäre, und nennt konkrete Anlaufstellen (Telefonseelsorge in Deutschland: 0800 111 0 111, kostenfrei, rund um die Uhr · Telefonseelsorge in Österreich: 142 · Die Dargebotene Hand in der Schweiz: 143). Wir haben ein Netz aus zertifizierten Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern — wir können vermitteln, das ist aber ein eigener Dienst, nicht Teil des Abonnements und kein Ersatz für eine Therapie.

Wir verstehen den Wunsch — gerade, wenn man einen Menschen für die Kinder oder Enkel bewahren möchte. Aber: Eine Karte entsteht nur zu Lebzeiten und nur mit der ausdrücklichen Zustimmung der Person selbst (Modus Vermächtnis). Sie nach dem Tod ohne deren Wissen anzulegen, ist nicht möglich — das widerspricht dem Recht jedes Menschen, selbst zu entscheiden, wie an ihn erinnert wird.

Im Modus Erinnerung trifft die Familie die Entscheidung selbst, wir mischen uns nicht ein. Bei einem grundsätzlichen Konflikt wird die Karte einfach nicht angelegt. Im Modus Vermächtnis benennt der Mensch im Voraus drei Schlüssel-Inhaber — das können Angehörige, Freunde, ein Notar oder wir als Plattform sein, in jeder Kombination. Nach der Zwei-von-Drei-Regel öffnet sich eine versiegelte Botschaft nur, wenn zwei der drei Inhaber zustimmen. Trustees (Vertrauenspersonen für rechtliche Fragen) sind eine separate Rolle und im Tarif Lebenswerk verfügbar.

12 — Beginnen

Wenn Sie bereit sind —
ein erster Schritt.

Die erste Kartenseite ist klein gehalten — etwa zehn Minuten. Den Rest in Ihrem Tempo. Keine festen Termine, keine Pflichtgespräche. Wenn Sie eine Frage haben, sind wir erreichbar. Sie entscheiden, wann und für wen.

Erinnerungskarte anlegen
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